Minimaler Zugang bei Durchblutungsstörungen der Gefäße

Kleiner Zugang, große Wirkung: Auf diesen Nenner lässt sich die Arbeit der Gefäß-Spezialisten im Evangelischen Krankenhaus (EK) Unna bringen. Dr. Norbert Keck, Chefarzt der Interventionellen Radiologie, stellt bei seiner Abendvisite am Donnerstag, 19. Oktober, um 19 Uhr in der Kapelle des EK Untersuchungs- und Behandlungsmethoden vor. Gleichzeitig bringt der Chefarzt Untersuchungs- und Behandlungsmaterialien mit, die man anschauen und anfassen kann.

Gefäßverengungen (so genannte Stenosen) oder komplette Verschlüsse aber auch Gefäßerweiterungen (Aneurysmen) sind die am häufigsten behandelten Erkrankungen im Bereich der Interventionellen Radiologie. Oft nur zwei Millimeter oder kleiner misst  der Zugang, mit dem Dr. Keck über einen Zugang in der Leiste oder in einem Arm alle Gefäße im Körper erreichen kann. Mit Ballons oder einem Stent werden Gefäßverengungen geweitet oder auch komplett wieder geöffnet. Für den Eingriff ist nur eine örtliche Betäubung erforderlich.

Auch Gefäßerweiterungen, zum Beispiel die der Bauchschlagader (Aortenaneurysma) sind bei der Abendvisite am 19. Oktober ein Thema. Der Eintritt ist wie immer frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.