Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung

Sich die Freiheit nehmen, frei zu sein, sich frei fühlen – darunter versteht ein Jeder etwas anderes. Was Freiheit bedeutet, aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln, thematisiert die neue Ausstellung im Evangelischen Krankenhaus (EK) Unna, die am Freitag, 1. September, eröffnet wird. Unter dem Titel „Einfach frei“ stellen Patienten und Angehörige, Mitarbeiter und Kindertagesstätte, befreundete Künstler, Mitglieder von Selbsthilfegruppen und viele andere mehr ihr Freiheitsbild vor.

Anlässlich des Reformationsjubiläums sammelt das EK Unna unter Federführung der evangelischen Krankenhausseelsorge seit rund einem halben Jahr kreative Ideen zum Thema „Einfach frei“. Bunte Bastelarbeiten der Jungen und Mädchen aus der KiTa Dürerstraße und ein Foto-Baum der Grünen Damen sind so entstanden, Patienten der LWL-Tagesklinik haben zu Pinsel und Farbe gegriffen, Flugobjekte haben Patienten der Einrichtung „Bethel vor Ort“ angefertigt. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung kommen einige der Aussteller auch zu Wort. Sehr unterschiedliche Bedeutungen von Freiheit machen dann unter anderem Vertreter des Justizvollzugskrankenhauses (JVK) Fröndenberg und der LWL-Klinik deutlich. Zu Gast sind beispielsweise Dirk Schulte, kaufmännischer Leiter und stellvertretender Leiter des JVK und dessen Krankenhausseelsorger Pfarrer Hartmut Louis. Sie lesen kurze Sequenzen aus dem Buch „Nur wer träumt, ist frei“, in dem ein Strafvollzugsbediensteter und ein Gefangener ihre Sicht der Freiheit schildern.

Die Ausstellung „Einfach frei“ im EK Unna wird am Freitag, 1. September, um 14.30 Uhr in der Kapelle eröffnet. Nach einer kleinen Andacht sind ein Rundgang und eine anschließende kurze Lesung aus „Nur wer träumt, ist frei“ geplant. Eingeladen sind alle interessierten Bürger. Die Ausstellung ist bis Mitte November zu sehen.

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