Mehr Platz und Komfort auf dem Gesundheitscampus

UNNA. Das Bettenhaus-Süd mit modernen Zwei- und Ein-Bett-Zimmer ergänzt seit Februar 2015 den Gesundheitscampus.

Genaugenommen sind es sieben Stockwerke, eines unterirdisch als Kellergeschoss, und rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche, die damit das EK Unna vergrößern. Gemeinsam mit dem Dortmunder Architekturbüro Köhler hat das EK Unna den Anbau realisiert, der auch das Gesicht der Stationen im Altbau sehr verändert. Denn neben den neuen Patientenzimmern im Bettenhaus, die mit eigenen vollwertigen Badezimmern ausgestattet sind, werden Neu- und Altbau mit zentralen Arbeitsplätzen für das Pflegepersonal ausgestattet. Die großen, hellen und offenen Stützpunkte lösen die bisherigen „Schwesternzimmer“ ab.

Neu hinzugekommen ist ein geräumiger Personalraum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der sich an die Pflegestützpunkte anschließt. Gleichzeitig befindet sich ein Versorgungsraum, unter anderem für Medikamente, in dem Stützpunkt, der in jedem Stockwerk gleich ist. Damit wurde die Arbeitsstruktur auf den Stationen vereinheitlicht und damit erleichtert.

60 Betten umfasst der Neubau, wobei das EK Unna damit nicht die Bettenzahl insgesamt aufstockt, sondern bei seiner bisherigen Bettenzahl von 324 bleibt. So können die bisherigen 3-Bett-Zimmer weitgehend der Vergangenheit angehören, zudem werden sämtliche Patientenzimmer in einem nächsten Schritt renoviert. „Somit profitieren alle Patienten auf allen Stationen von dem Neubau“, stellt Dr. Dietmar Herberhold, Stiftungsvorstand des EK Unna zufrieden fest.

Die neuen Ein- und Zwei-Bett-Zimmer verfügen neben modernster und hotelähnlicher Möblierung auch über einen eigenen Balkon sowie einige technische Besonderheiten. So ist jedes Bett mit einem eigenen Multimedia-Terminal ausgestattet. Die schwenkbaren Terminals von der Größe eines 10-Zoll-Tablet-PC ermöglichen jedem Patienten, individuell zu bestimmen, wann er Fernsehen schaut und welches Programm, oder ob er im Internet surfen oder ein Computerspiel starten möchte. Das Cockpit ist mit Telefon und Kopfhörer-Anschlüssen ausgestattet und zeichnet sich dadurch aus, dass der Bildschirm keinerlei Licht abstrahlt, so dass der Bettnachbar nicht gestört wird.

Bettenhaus-Süd in Zahlen und Fakten:

  • 1. Spatenstich am 19. August 2013,
  • anderthalb Jahre Bauzeit (im Plan) / Eröffnung Februar 2015
  • 6 Vollgeschosse (plus Kellergeschoss)
  • rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche
  • nach neuesten energetischen Gesichtspunkten errichtet (Stichwort Wärmedämmung / Fenster, Fassade)
  • 60 Betten
  • 20 Ein-Bett-Zimmer und 20 Zweit-Bett-Zimmer
  • das Erdgeschoss belegt der LWL (Landschaftsverband Westfalen Lippe), der bereits auf dem Campus eine Tagesklinik unterhält
  • Investition in den Neubau inkl. Anpassung des Altbaus insges. rund 10 Mio. €