Sekretariat: Angela Zepke
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Weiterbildung in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie – Ihre Karriere in einem tollen Team

Im EK Unna bietet die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie mit den Abteilungen für Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie und Orthopädie den „common trunk“ als gemeinsames Weiterbildungskonzept an. Unsere Klinik verfügt über die Weiterbildungsbefugnis 24 Monate „Chirurgie“, 48 Monate in der Facharztkompetenz „Viszeralchirurgie“ und 36 Monate in der Zusatzweiterbildung „spezielle Viszeralchirurgie“. Diese Ermächtigung beinhaltet auch 36 Monate Weiterbildung „Allgemeinchirurgie“.

Praxisbezogene chirurgische Ausbildung

Aufgrund der hohen Anzahl kolorektaler Resektionen, Ösophagus-, Magen- und Pankreasresektionen bietet das EK Ärzten eine breite Basis für ihre praxisbezogene chirurgische Ausbildung. Bei ausgewiesener Expertise auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie besteht zudem die Möglichkeit, modernste chirurgische Operationstechniken zu erlernen.

Weiterbildung zum Facharzt innerhalb der Mindestweiterbildungszeit

Auf der Basis der konstant hohen Operationszahlen der Klinik, des sehr breiten Operationsspektrums und der engen Kooperation mit den anderen Kliniken unseres Hauses ist gewährleistet, dass Sie Ihre Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinchirurgie und zum Facharzt für Viszeralchirurgie innerhalb der Mindestweiterbildungszeit absolvieren können. Dabei arbeiten Sie an einem modernen, operativ spezialisierten Haus der Grund- und Regelversorgung ohne Wechsel des Krankenhauses.

Interdisziplinäre Weiterbildungsveranstaltungen

Im EK Unna finden wöchentlich interdisziplinäre Weiterbildungsveranstaltungen statt. Zudem wird jedem Mitarbeiter Freistellungen zur Teilnahme an externen Weiterbildungen und Kongressen sowie an operativen Trainingskursen eingeräumt. In jährlichen Mitarbeitergesprächen werden die erworbenen Kenntnisse und weitere von Ihnen angestrebte Teilbereiche besprochen. Die Gespräche werden protokolliert.

Gliederung der Facharztweiterbildung in unserer Klinik

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die strukturierte Gliederung der Facharztweiterbildung in unserer Klinik. Grundlage dafür ist die aktuelle Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Basisweiterbildung zum Chirurgen, Dauer: 2 Jahre

  • Initial-Rotation für 2 Monate in die interdisziplinär-operative Notfallaufnahme zum Erlernen der Grundlagen der chirurgischen Akutdiagnostik und der erforderlichen Therapie. Ziel ist der Erwerb einer fundierten Basis zur Teilnahme am Bereitschaftsdienst der Assistenzärzte.
  • Rotation in die 4 operativen Fachabteilungen (Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Gefäßchirurgie) für jeweils 5,5 Monate zur breiten Basisausbildung. Begleitend findet die Teilnahme am Dienst in der chirurgischen Notfallaufnahme unter der Leitung von >> Dr. med. Martin Langer [Link?]für insgesamt 6 Monate statt. Beide Maßnahmen sind Teil des common trunk.
  • Erlernen der Grundlagen der chirurgischen Stationstätigkeit wie die stationäre Aufnahme von Patienten, Operationsaufklärungen, prä- und postoperative Versorgung, Durchführung von Verbandswechseln auf Basis der modernen Wundversorgung und Erstellung von Entlassungsepikrisen.
  • Durchführung allgemeinchirurgischer konventioneller und laparoskopischer Eingriffe. Dazu zählen die operative Behandlung von Abszessen, Nabel- und Leistenhernien, Appendektomie und Cholezystektomie sowie die Assistenz bei viszeralchirurgischen OPs in der allgemein- und viszeralchirurgischen Rotationsphase.
  • Begleitende Teilnahme am intensivmedizinischen Dienst der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unter der Leitung von Dr. Wolf Armbruster. Diese Klinik besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung zum Erlernen der Grundkenntnisse der Anästhesiologie und chirurgischen Intensivtherapie über insgesamt 6 Monate.
  • Möglichkeit zum Erlernen der Sonographie zur Diagnostik chirurgischer Krankheitsbilder im Rahmen des DEGUM zertifizierten Sonographiekurses im Hause.
  • Möglichkeit zum Erwerb von Fachkunde im Strahlenschutz als Voraussetzung für die selbständige Anmeldung radiologischer Diagnostikverfahren.

Weiterbildung zum Viszeralchirurgen, Dauer: 4 Jahre

Innerhalb der Weiterbildung werden Kenntnisse zu Diagnostik und Therapie komplexer chirurgischer Krankheitsbilder vertieft. Hohe Priorität hat zudem der Erwerb fundierten Wissens im Komplikationsmanagement, in Bezug auf Operationsstrategien und die Möglichkeiten der neoadjuvanten und adjuvanten Radio-Chemotherapie.

Operativ erfolgt ein schrittweises Heranführen an anspruchsvolle Operationen und die Erweiterung des Operationsspektrums, mit dem Ziel des eigenständigen sicheren Operierens. Im Vordergrund steht:

  • das Erlernen von Anastomosentechniken
  • die Durchführung komplexer Eingriffe am Gastrointestinaltrakt (Magen, Dünndarm und Kolorektum)
  • endokrine Chirurgie (komplexe Schilddrüsenresektionen)
  • die Durchführung laparoskopischer Operationen (Hernienversorgung, Darmresektion)

Parallel dazu erfolgt die Festigung der Kenntnisse in der chirurgischen Assistenz, so dass erste Assistenzen auch bei hochkomplexen operativen Eingriffen wie Ösophagus- und Pankreasresektionen sicher durchgeführt werden können.

Die Erlangung endoskopischer Expertise bei Koloskopien und Ösophagogastroskopien erfolgt durch eine Rotation in die Endoskopie, angeleitet durch die >> Abteilung für Gastroenterologie unseres Hauses.

Weiterbildung zum Allgemeinchirurgen, Dauer: 3 Jahre

Die Ausbildung verläuft weitgehend parallel zur Ausbildung zum Facharzt für Viszeralchirurgie. Sie vermittelt die für die Weiterbildung notwendige traumatologische Diagnostik sowie konservative und operativen Therapieverfahren wie Osteosynthesen an Gelenken und langen Röhrenknochen. Hierbei ist eine Rotation für 12 Monate in die Klinik für Unfallchirurgievorgesehen, die ebenfalls die volle Weiterbildungsermächtigung besitzt.

Weiterbildung zum Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie, Dauer: 3 Jahre

Die Weiterbildung zum Facharzt für spezielle Viszeralchirurgie beinhaltet die Spezialisierung folgender Kenntnisse:

  • Diagnostik und Therapie komplexer viszeralchirurgischer Krankheitsbilder
  • komplexe multimodale perioperative Behandlungsstrategien
  • Komplikationsmanagement

Die Erlangung endoskopischer Expertise bei Koloskopien und Ösophagogastroskopien erfolgt durch eine Rotation in die Endoskopie, angeleitet durch die Abteilung für Gastroenterologie unseres Hauses.

Operativ erfolgt ein schrittweises Heranführen an anspruchsvolle Operationen und die Erweiterung des Operationsspektrums, mit dem Ziel des eigenständigen sicheren Operierens. Im Vordergrund steht:

  • das Erlernen von Anastomosentechniken
  • die Durchführung komplexer Eingriffe am Gastrointestinaltrakt (Ösophagus, Magen, Dünndarm und Kolorektum)
  • hepatobiliäre onkologische und benigne Chirurgie
  • endokrine Chirurgie (komplexe Schilddrüsenresektionen)
  • die Durchführung laparoskopischer Operationen (komplexe Hernienversorgung inklusive Fundoplicationes, Rektumresektionen, hepatobiliäre Chirurgie)
  • die Befähigung der operativen ersten Assistenz zur Anleitung jüngerer Kolleg/Innen

Zur Vorbereitung auf Leitungskompetenzen werden ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen ärztlichen Handelns nähergebracht. Dies beinhaltet ferner Maßnahmen der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements einschließlich des Fehler- und Risikomanagements.