Sekretariat: Nicole Steinsiepe-Dohle
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Diagnostik und Therapie

Bei der Behandlung von Knochenbrüchen greift das Team um Chefarzt Dr. med. Hagen Zeller auf modernste Materialien und Techniken zurück: Winkelstabile Platten- sowie neuartige Nägelsysteme gewährleisten auch bei schwierigsten Brüchen an oberen und unteren Extremitäten – selbst in unmittelbarer Nähe von Gelenken – optimale Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge. Auch bei der Behandlung von Knochenbrüchen in Händen und Füßen kommen neueste Entwicklungen aus der Medizintechnik zum Einsatz: Die Unfallchirurgen nutzen kleinste Platten aus Titan.
Der technische Fortschritt spiegelt sich auch bei der operativen Behandlung komplexer Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie- und Fußgelenken wider: Minimal-invasive Techniken, bei denen über kleinste Schnitte spezielle Instrumente und eine Miniaturkamera in das Gelenk eingeführt werden, versprechen eine Verminderung der Wundschmerzen, kleine Narben und einen kürzeren Aufenthalt im Krankenhaus. Aufgrund des umfangreichen Instrumentariums und der Ausbildung der Ärzte sind die Unfallchirurgen in der Lage, selbst Patienten im Kindergartenalter zu versorgen.

Wirbelsäulenchirurgie ausgeweitet

In der jüngsten Zeit hat die Klinik darüber hinaus ihr Leistungsspektrum in der Wirbelsäulenchirurgie erhebliche ausgeweitet. Dies bedeutet insbesondere für ältere Menschen, die unter Osteoporose leiden, eine erhebliche Erleichterung. Ein Beispiel hierzu ist die „Perkutane Ballonkyphoplastie“: Bei einem gebrochenen Wirbel postieren die Operateure über kleinste Schnitte am Rücken und mit Hilfe von Spezialnadeln zwei Ballone in den gebrochenen Wirbel. Hierdurch schaffen sie eine „Knochenhöhle“, die sie mit einem speziellen Knochenzement auffüllen. Nach dem Eingriff sind mehr als 90 Prozent der Patienten deutlich schmerzärmer oder sogar schmerzfrei. Nach Ausheilung der Wunde können die Patienten wieder mit einer hohen Qualität am Leben teilnehmen.
Ein anderes modernes Verfahren kommt dann zum Einsatz, wenn bei instabilen Brüchen der Wirbelsäule – etwa durch einen Unfall – die Körperlast nicht mehr von dem gebrochenen Wirbel getragen werden kann: Bei dem „Fixateur-Interne-System“ (Schrauben-Stab-Versorgung an der Wirbelsäule) befestigen die Ärzte in einem offenen Verfahren Spezialschrauben an dem nicht gebrochenen Wirbel und verbinden sie mit je einem Stab pro Seite. Hierdurch wird der gebrochene Wirbel entlastet; er kann ausheilen.

Das Leistungsspektrum

  • Akutbehandlung von Verletzungen aller Art
  • Gelenkchirurgie (aseptisch und septisch)
  • Arthroskopie der großen Gelenke (Schulter, Knie, Sprunggelenk)
  • Septische Chirurgie
  • Chronische und komplizierende Wunden
  • Operative Wirbelsäulenstabilisierung (exklusive HWS)
    • perkutane Ballonkyphoplastie
    • Vertebroplastie
    • Fixateur interne
  • Endoprothetik der großen Gelenke (Schulter, Hüfte, Knie)
  • Sport- und Freizeitunfälle jeglicher Art
  • Arbeits- und Berufsunfälle jeglicher Art
  • Schwerverletztenverfahren der Berufsgenossenschaften
  • Mitglied Traumanetzwerk Ruhrgebiet