Was ist Viszeralchirurgie
Die Allgemein- und Viszeralchirurgie16 befasst sich mit der operativen Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes an Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Mastdarm, Leber mit Gallenblase sowie Bauchspeicheldrüse und Milz.
Außerdem zählt man die operative Therapie17 von Schilddrüse18nerkrankungen, Nebenschilddrüsenerkrankungen, von Bauchwand- und Leistenbrüchen und von Erkrankungen des Enddarmes (Proktologie) zur Allgemein- und Viszeralchirurgie19.
Mit „Fast track“ auf der Überholspur
In großen Teilen der Viszeralchirurgie20 gewinnt die laparoskopisch21e Chirurgie (minimal-invasiv22e Chirurgie) an immer größerer Bedeutung. Bei einzelnen Operationsverfahren, zum Beispiel der Gallenblasenentfernung, ist sie längst zum Goldstandard geworden. Bei der laparoskospischer Methoden schaut der Operateur quasi per Video in den Bauchraum und führt dort, ebenfalls nur durch eine kleine Öffnung, seine Schnitte durch – minimal-invasiv23, chirurgisch genau und zum Wohle des Patienten, dessen Erholungszeit sich hierdurch deutlich verringert. Parallel hierzu kommt oftmals die so genannte „Fast-track“-Methode zum Einsatz. Neben den minimal-invasiv24en Operationstechniken, einer frühen Mobilisation und einem frühen Kostaufbau ist hierbei die Art der Schmerzbehandlung entscheidend. So erhalten die Patienten bereits vor der Operation einen rückenmarksnahen Schmerzkatheter25. Diese Methode macht die Betroffenen nicht nur schmerzfrei, sondern auch mobil. Nicht ohne Grund ist in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie26 ein Minimal-invasive Zentrum aufgegangen, das die Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet laparoskopisch27er Operationstechniken bündelt.
Minimal-invasives Zentrum
Neben Operationen des Magen-Darm-Traktes führen die Allgemein- und Viszeralchirurgen im EK Unna Eingriffe an der Schilddrüse28 durch. Auch bei Leistenbrüchen, Bauchwandbrüchen und Narbenbrüchen gibt es vielfältige Möglichkeiten, operativ zu helfen. Hier wird ein breites Spektrum29 unterschiedlicher Operationsverfahren angeboten, die eine individuell zugeschnittene Auswahl der Operation, angepasst an den individuellen Bedingungen, ermöglichen.
Enddarmerkrankungen wie zum Beispiel Hämorrhoiden lassen sich im fortgeschrittenen Stadium ebenfalls operativ behandeln. Für Notfalleingriffe stehen die Chirurgen im Rahmen einer 24-Stunden-Bereitschaft jederzeit zur Verfügung.



