Erkrankungen von Gallenblase, Blinddarm und Zwerchfellbruch
Minimal-invasive Verfahren in der Chirurgie bezeichnen grundsätzlich Techniken, mit denen der Eingriff in den Körper so gering wie möglich gehalten wird. In der Viszeralchirurgie1 führt der Operateur durch einen kleinen Einschnitt eine Spezialkamera in diesem Fall in den Bauchraum ein. Durch einen weiteren Einschnitt werden spezielle Operationswerkzeuge in die Bauchhöhle eingeführt. Dieses Verfahren nennt sich Laparoskopie. Patienten haben dadurch weniger postoperativ2e Schmerzen, kleinere Narben und sind schneller wieder gesund. Die Chirurgen am EK Unna führen diese Techniken daher so oft wie möglich durch.
So wird etwa die Entfernung der Gallenblase, die bei Gallensteinen angezeigt sein kann, im EK Unna teilweise laparoskopisch3 durchgeführt. Auch der häufigste operative Eingriff im Bauchbereich, die Entfernung des entzündeten Wurmfortsatzes am Blinddarm, kann minimal-invasiv4 vorgenommen werden. Auch bei einem Bruch des Zwerchfells, den etwa 10 Prozent der Bevölkerung erleiden, kann eine Operation nötig sein, damit der Magen nicht mehr in den Brustbereich „hochrutscht“.



