Schilddrüsenchirurgie (videoassistierte minimal-invasive
Die Schilddrüse1 versorgt den Körper mit Hormonen, die für den Stoffwechsel und das Zellwachstum auch und insbesondere von neugeborenen Kindern wichtig sind. Bei bestimmten Schädigungen der Schilddrüse2 kann eine ganze oder teilweise Resektion (Entfernung) der Schilddrüse3 nötig werden. Notwendig wird eine Operation zum Beispiel bei einem knotenartigen Kropf (Struma), der zu Schluckstörungen und Atemnot führen kann. Eine Struma wird meistens durch Jodmangel hervorgerufen. Weitere Indikationen, die einen chirurgischen Eingriff nötig machen können, sind eine Überfunktion (Hyperthyeose) der Schilddrüse4 und bei Verdacht auf ein Karzinom.
Jährlich werden deutschlandweit knapp 100.000 Patienten an der Schilddrüse5 operiert. Dank heutiger schonender Methoden in der Anästhesie6 und der Operationstechnik ist der Eingriff weitgehend ohne schwere Nebenwirkungen durchzuführen. Am EK Unna werden viele Schilddrüse7n-Operationen auch mit der schonenden minimal-invasiv8en Technik durchgeführt. Hier verbleibt nur eine wenige Zentimeter kleine Narbe, so dass diese Technik – sofern möglich – auch aus ästhetisch9en Gründen vorzuziehen ist.



