Tumorchirurgie bei bösartigen Dickdarm- und Mastdarmerkrankungen
Während der Dünndarm hauptsächlich für die Aufnahme der wichtigen Nahrungsmittelbestandteile (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette etc.) zuständig ist, wird der Speisebrei im Dickdarm (colon) durch Wasserentzug eingedickt. Der Mastdarm (Rektum) als letzter Teil des menschlichen Verdauungsapparates speichert den Stuhl bis zu seiner Ausscheidung.
Jährlich erkranken ca. 50.000 bis 60.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs, der damit die zweithäufigste Krebserkrankung darstellt. Kolorektale Karzinome1 entstehen sehr häufig aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Menschen über 50 Jahre zählen zu den am häufigsten betroffenen Personen. Auch familiäre Dispositionen2 und die Ernährungsgewohnheiten spielen eine große Rolle bei der Entstehung der Darm-Karzinome3. Je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto größer sind die Heilungs-Chancen.
In der chirurgischen Therapie4 eines kolorektalen Karzinoms wird in der Regel die Entfernung (Resektion) des betroffenen Teils des Darmes vorgenommen. Die Chirurgen am EK Unna wenden dabei moderne, standardisierte Verfahren an.



