Ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie1verfahren
Die Regionalanästhesie2, also die umschriebene Betäubung einzelner Körperregionen, ist vor allem bei Operationen an Armen, Beinen, Hals und Bauch möglich. Sie bietet folgende Vorteile:
- geringere Belastung des Gesamtorganismus
- fehlende typische Risiken einer Vollnarkose, wie zum Beispiel Übelkeit
- Schmerzausschaltung auch nach der Operation (durch einen Schmerzkatheter3)
- bessere Durchblutung im Operationsgebiet und Förderung der Wundheilung4
- Ermöglichung einer frühzeitigen und ausreichenden Krankengymnastik
Neuerdings können feine Körperstrukturen wie Nerven und Gefäße mit Hilfe hochauflösender Ultraschallgeräte sichtbar gemacht werden. Dadurch können die Regionalanästhesie5verfahren schneller und schonender angelegt werden, bieten eine höhere Sicherheit und verbessern den Komfort des Patienten. Die Vorteile der ultraschallgesteuerten Regionalanästhesie6 sind:
- Anlage einer Regionalanästhesie7 unter direkter Sichtkontrolle und somit gezielt
- Erhöhung der Erfolgsrate einer Regionalanästhesie8 auf über 95 Prozent
- Vermeidung einer risikoreichen Vollnarkose bei bestimmten Operationen, zum Beispiel an der Halsschlagader
- Schnellere Wirkung der Regionalanästhesie9
Das EK Unna ist eine vom momentan zwei Anästhesiologischen Kliniken Deutschlands (Stand 06.01.2011), die ein Abteilungszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin erworben haben (http://www.degum.de/Zertifizierte_Zentren.67.0.html10). Chefarzt Dr. Armbruster ist einer von wenigen DEGUM Kursleitern Stufe II (http://www.degum.de/index.php?id=68&L=011). Es werden jedes Jahr überregional DEGUM Grundkurs und Aufbaukurs für das Zertifikat Anästhesiologie angeboten, die Termine werden Ende Januar veröffentlicht(http://www.degum.de/Kurse.568.0.html?&L=012). Unser Sekretariat13 nimmt gerne Kursanfragen entgegen, Hospitationen im OP für Kollegen sind gerne erwünscht.
Eine Fernsehdokumentation und ein Interview zu diesem speziellen Interessenspunkt können Sie gerne in der WDR Mediathek abrufen (http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/06/05/lokalzeit-dortmund-lokalzeitklinik.xml14).



