Fast in Dunkelheit operiert Dr. Keck einen Patienten. Ein Röntgengerät hilft ihm dabei, millimetergenau einen Katheter zu platzieren.

Die Interventionelle Radiologie

Die Interventionelle Radiologie1 hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund der rasanten technischen Entwicklung als eigenes Teilgebiet der Radiologie etabliert. Sie nutzt bildgebende Verfahren für die Behandlung von Patienten – interventionell-radiologische Techniken2 können in einigen Fällen chirurgische Eingriffe ersetzen, wodurch der Patient einem geringeren Risiko ausgesetzt wird und sich der nötige Krankenhausaufenthalt auf ein Minimum reduziert.
Interventionelle Radiologen sind Fachärzte der Radiologie – sie sind also auf die Diagnosenstellung mit Hilfe von Röntgenbildern, Ultraschalle, Computertomographie3n und anderen bildgebenden Verfahren spezialisiert. Ihr Fachwissen über bildgebende Verfahren ermöglicht es ihnen, millimeterdünne Katheter und Führungsdrähte in Blutgefäße oder andere Gangsysteme einzuführen, um dort verschiedene Leiden zu behandeln.

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