08.05.20: Wir kehren schrittweise zur "neuen Normalität" zurück

Die beiden Unnaer Krankenhäuser kehren Schritt für Schritt wieder zum Normalbetrieb zurück. Nachdem die Gesundheitsministerien des Bundes und des Landes NRW geplante Operationen ab dem 4. Mai wieder zugelassen haben, werden in allen Fachbereichen Termine mit Patienten für Operationen und Eingriffe sowie vorbereitend notwendige Untersuchungen vereinbart.

Gleichwohl ist es keine Rückkehr zum gewohnten Krankenhausbetrieb. Im Katharinen-Hospital und im Evangelischen Krankenhaus müssen sich Patienten und auch Mitarbeitende auf unbestimmte Zeit an ein neues Miteinander gewöhnen. Abläufe und Maßnahmen, die dem wichtigen Schutz vor Infektionsrisiken dienen, wurden neu organisiert und jetzt entsprechend durchgeführt – stetige Änderungen kommen je nach möglichen Notwendigkeiten oder nach Vorgaben von außen hinzu.
Zu den Schutzmaßnahmen des EK und des KH gehört, dass Patienten vor einer geplanten Operation oder einem Untersuchungstermin einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung des COVID-19-Risikos ausfüllen müssen. Dieser Fragebogen kann online ausgefüllt und darf längstens 24 Stunden vor dem Eingriff bzw. Untersuchungstermin beantwortet werden. Wer den Bogen nicht online ausfüllen konnte, wird vorn am Eingangsbereich der Krankenhäuser noch entsprechend befragt.
Der Zugang zum Krankenhaus ist grundsätzlich nur nach Händedesinfektion und mit Mund-Nasen-Schutz möglich. Der Mund-Nasen-Schutz muss nicht nur von allen Mitarbeitern, sondern auch von allen Patienten getragen werden. Im EK Unna ist der Zugang nach zwischenzeitlicher Verlegung wieder über den Haupteingang möglich. Mitarbeiter des Krankenhauses und eines Sicherheitsdienstes nehmen die Patienten dort in Empfang und leiten sie weiter.
Das Mitte März vom Land NRW verhängte Besuchsverbot für Krankenhäuser dient der Vermeidung von Infektionsrisiken in unseren sensiblen Einrichtungen. Bis inklusive 10. Mai gilt dieses Verbot uneingeschränkt. Für die Zeit danach hat das Gesundheitsministerium am heutigen Freitag Lockerungen angekündigt. Derzeit gibt es aber noch keine konkrete Ausgestaltung der Vorgaben. Sobald diese bekannt sind, können wir beginnen, Umsetzungen nach den hohen Hygiene-Standards vorzubereiten, die in Krankenhäusern zwingend einzuhalten sind.

Daher bitten wir um Geduld und Verständnis dafür, dass wir auch nach dem 10. Mai zunächst weiterhin am Besuchsverbot festhalten müssen, um unsere Patienten und unsere Mitarbeiter vor möglichen Infektionsrisiken zu schützen. Ausnahmen sind bereits nach Absprache für die Besuche Schwerstkranker und Sterbender sowie im Rahmen der Geburtsbegleitung möglich. Zudem gibt es weiterhin in beiden Häusern den inzwischen bewährten Hol- und Bringedienst, damit Angehörige die Patienten mit frischer Wäsche und persönlichen Dingen versorgen können. Um den persönlichen Kontakt zwischen Patienten und Angehörigen zu erleichtern, ist die Nutzung der Telefone in den Patientenzimmern kostenfrei. In besonderen Fällen besteht auch die Möglichkeit einer Verbindung per Bildtelefon (Skype).

Ein herzliches Dankeschön richten das Katharinen-Hospital und das Evangelische Krankenhaus an die Bürger für ihr Verständnis für die Einschränkungen und für die Unterstützung in Form zahlreicher Spenden, zum Beispiel selbstgenähte Alltagsmasken.

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