„Schlüsselloch“-Technik und Hernien-Chirurgie ausgezeichnet

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Gute Nachrichten sind in Corona-Zeiten im Krankenhaus eher rar. Umso erfreuter ist Dr. Golo Brodik, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Christlichen Klinikum Unna (CKU) West, dass er gleich mit zwei positiven Entwicklungen ins neue Jahr startet. Seine Klinik wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowohl als „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ als auch als „Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie“ zertifiziert.

Damit setzen Chefarzt Dr. Brodik und sein Team auf eine schonende Versorgung der Patienten – bei höchster Qualität. „Die modernen Behandlungsmethoden, die wir unseren Patienten anbieten, führen zu einer schnelleren Genesung und kürzerem Aufenthalt in der Klinik – gerade heute in der Pandemie ist das besonders wertvoll!“
Der Begriff minimal-invasive Chirurgie beschreibt die sogenannte „Schlüsselloch“-Technik. Der Zugang zu den zu operierenden Organen erfolgt dabei über kleine Schnitte und nicht über einen großen, wie bei der sogenannten offenen Technik. Bei einer Vielzahl von Eingriffen – etwa bei Operationen des Blinddarmes, der Gallenblase, bei Bauchdeckenbrüchen und Leistenhernien – wird diese Methode angewandt. Auch größere Eingriffe am Magen, an der Leber, der Milz sowie am Dick- und Enddarmdarm insbesondere bei Tumorerkrankungen können mittels der „Schlüsselloch“-Technik erfolgen. Entscheidend dabei ist, dass diese Technik sehr schonend für die Patienten ist. Durch den Einsatz moderner Techniken lässt sich das OP-Gebiet durch verschiedene Blickwinkel und Vergrößerungen sehr gut darstellen, entsprechende Instrumente ermöglichen sehr präzise blutungsarme Eingriffe.
Ein weiterer ausgezeichneter Schwerpunkt der Allgemein- und Viszeralchirurgie ist die Hernienchirurgie. Auch hier erlangte das Team um Dr. Golo Brodik die Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Erfahrene Fachärzte behandeln im Kompetenzzentrum Hernie alle Formen der sogenannten Bauchwandbrüche. Bei einem „Bruch“, der an Nabel, Leiste (am häufigsten), Narben, Zwerchfell und Stoma auftreten kann, treten Eingeweide durch eine Lücke in den tragenden Bauchwandschichten aus der Bauchhöhle aus. Sie können je nach Auftreten durch eine Schwellung auffallen oder unbemerkt bleiben. Patienten erleben oft einen ziehenden Schmerz, der sich nach und nach verstärkt. Eine Abklärung beim Spezialisten ist sinnvoll, eine schonende Operation ist oft der schnellste Weg zur Abheilung.
„Aktuell sind die Patienten verunsichert, ins Krankenhaus zu gehen - diese Zertifizierungen bestätigen uns und unseren Patienten jedoch, dass höchste Qualitätsansprüche durch unser Team erfüllt werden, um den Aufenthalt so sicher wie möglich zu machen“, fasst Dr. Brodik voller Stolz auf seine Mitarbeiter zusammen.