Schaufensterkrankheit im Fokus der nächsten Abendvisite

Sie trifft statistisch Männer mehr als Frauen und Raucher mehr als Nichtraucher - die Schaufensterkrankheit, genauer: die periphere arterielle Verschlusserkrankung, die Verkalkung der Arterien und deren Behandlungsmethoden stehen am Donnerstag, 11. Oktober, im Mittelpunkt der nächsten Abendvisite im Evangelischen Krankenhaus (EK) Unna. Die Chefärzte Dr. Erik Lorenz Franzen (Gefäßchirurgie) und Dr. Nobert Keck (Interventionelle Radiologie) stellen Merkmale, Diagnostik und mögliche Therapien vor.

Als so genannte Schaufensterkrankheit ist die periphere arterielle Verschlusserkrankung - oder auch Gefäßverkalkung - im Volksmund bekannt. Betroffene leiden an Schmerzen z.B. in der Wade wegen derer sie deshalb während eines Spaziergangs, aus zunächst nicht ersichtlichen Gründen, stehen bleiben müssen und z.B. die Schaufensterauslagen ansehen. Für den häufig krampfartigen Schmerz ist eine mangelnde Durchblutung der Muskeln verantwortlich. Erik Lorenz Franzen und Norbert Keck werden Ursachen, Diagnosen und Behandlungsmethoden erläutern. So kommen moderne Technologien wie Laserbehandlungen der Gefäße, aber auch Kombinationstherapien von offener Chirurgie und minimalinvasiven Techniken (Hybrid-Technik) zum Einsatz. Im Anschluss an die Vorträge stehen die beiden Chefärzte für Fragen zur Verfügung.

Termin: Abendvisite Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusserkrankung) mit Dr. Erik Lorenz Franzen (Gefäßchirurgie) und Dr. Nobert Keck (Interventionelle Radiologie) am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Kapelle des EK Unna, Holbeinstraße 10; Eintritt frei.