Land fördert Sanierungen, Brandschutz und IT mit 5,1 Mio. Euro

Die Protestaktion "So nicht" von 2016 zeigt jetzt Erfolge.

Es gibt auch gute Nachrichten in Corona-Zeiten: Das Land NRW unterstützt die beiden Unnaer Krankenhäuser – Katharinen-Hospital (KH) und Evangelisches Krankenhaus (EK) – mit insgesamt 5,1 Millionen Euro. Bei den Fördergeldern handelt es sich um Mittel aus dem Sonderinvestitionsprogramm der Landesregierung

Demnach erhält das Katharinen-Hospital 3,06 Mio. Euro und das EK 2,05 Mio. Euro. Mit dem Geld werden energetische Sanierungen, Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes, bauliche Umgestaltungen in beispielsweise Patienten- und Badezimmern sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur gefördert. Damit reagiert die Landesregierung auf den bereits lange bestehenden Investitionsstau in den Krankenhäusern von NRW.

Vor vier Jahren hatten die Krankenhäusern – darunter auch KH und EK – in einer gemeinsamen Protestaktion in Hamm auf den Investitionsstau aufmerksam gemacht (siehe Fotos von der Protestaktion unter dem Motto „So nicht!“).

Der Antrag der beiden Krankenhäuser auf Fördermittel aus dem Krankenhausstrukturfonds für eine bauliche Erweiterung am Standort Katharinen-Hospital bleibt davon unberührt. Hier ist nicht mit einem Bescheid vor Sommer 2021 zu rechnen.

An der Protestaktion der Krankenhäuser in NRW beteiligten sich 2016 in Hamm auch das Katharinen-Hospital und das EK Unna. Jetzt fließen Gelder, um dem Investitionsstau entgegenzuwirken.

Auch am Katharinen-Hospital wurde auf die fehlenden Gelder der Landesregierung aufmerksam gemacht.