Krankenkassen bescheinigen EK-Orthopädie Spitzenposition im Land bei Knie- und Hüftprothesen

Deutschlandweit erhalten jährlich rund 200.000 Patienten eine künstliche Hüfte. Etwa 170.000 Knieprothesen werden im Jahr eingesetzt. Rein statistisch bekommen damit jeden Tag 1000 Menschen ein künstliches Gelenk. Doch in welchem Krankenhaus gibt es die wenigsten Komplikationen? Wo sind die Hygienestandards am höchsten? Diesen und weiteren Qualitätsanforderungen sind die großen Krankenkassen in der Auswertung laufender Qualitätskontrollen auf den Grund gegangen. Erfreulich für das Evangelische Krankenhaus (EK) Unna: Keine andere Orthopädie in Deutschland mit überdurchschnittlichen vielen Behandlungsfällen z.B.  beim Einbau von Hüftprothesen zeigt so geringe Werte für Komplikationen, Nachoperationen und Infektionen.

Grundlage für diese Studie bildet eine detaillierte Auswertung von Patientendaten. So hat das QRS (Qualitätssicherung mit Routinedaten)-Verfahren der AOK in Kooperation mit weiteren Krankenkassen deutschlandweit Daten zu möglichen Komplikationen und unerwünschten Ereignissen nach Hüft- und Kniegelenkersatz von über 1200 Kliniken die Endoprothesen implantieren verglichen und rund 944.000 Patientendaten herangezogen. Das  Westfälische Gelenk- und Endoprothesenzentrum – die Klinik für Orthopädie im EK Unna – belegt bei dieser deutschlandweiten Überprüfung mit dem QRS Verfahren mit einem Wert von 0.3 bei der Knie- und Hüftgelenkimplantation die Spitzenpositionen im Land. Gleichzeitig erfüllt dabei die Klinik die Kriterien für eine behandlungsrelevante Ausstattung zur Endoprothetik, die Anforderungen der gesetzlichen Qualitätssicherung, der Patientensicherheit und Hygiene mit über 90 Prozent auf einem extrem hohen Niveau.

Eine zentrale Rolle für den Erfolg beim Einsatz von Endoprothesen spielen neben der ärztlichen Spezialisierung die Fallzahlen. Hier liegt das EK Unna mit rund 870 operativen Versorgungen an künstlichen Knie- und Hüftgelenken im Umkreis von fast 50 Kilometern ebenfalls ganz oben auf der Liste. „Jedes Spitzenergebnis in der Medizin ist immer die Leistung eines optimal aufeinander eingespielten Teams, das den Patienten absolut im Zentrum seiner Bemühungen sieht“, freut sich Chefarzt Dr. Pothmann über dieses Ergebnis im QRS-Verfahren, auf das neben der AOK auch die weiteren großen Krankenkassen wie u.a. Barmer/Gmünder Krankenkasse und KKH zurückgreifen.

Möglich macht diesen Erfolg ein Team, zu dem neben zehn Ärzten hochqualifizierte Mitarbeitende aus orthopädischem OP-Dienst, Krankenpflege, Physiotherapie und Sozialdienst zählen. Ausführliche Informationen über die Klinik für Orthopädie im EK Unna finden Interessierte hier. Eine Übersicht über die orthopädischen Kliniken im Vergleich bietet die Seite http://www.op-spezialisten.de