Spende aus Alltagsmasken kommt dem Hospiz zugute

Der Begriff war noch nicht geboren, da wurde an vielen heimischen Nähmaschinen schon fleißig daran gearbeitet: die Alltagsmasken. Auch das Evangelische Krankenhaus (EK) Unna profitierte von den engagierten Näherinnen aus Unna und erhielt gerade in der ersten Corona-Phase im März/April selbstgenähten Mund-Nasen-Schutz als Spende. Dieses Geschenk war den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des EK ihrerseits eine Spende wert. Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro überreichten sie jetzt an das Heilig-Geist-Hospiz.

„Wir haben uns unheimlich über diese große Unterstützung aus der Bevölkerung gefreut“, blickt Pflegedirektorin Anja Wordel zurück. Gemeinsam mit Dr. Barbara Ohder, der Leitenden Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie, rief sie die Spendenaktion ins Leben: Für jede Alltagsmaske, die den Besitzer wechselte, sollte es in der Spendenbox im EK klingeln.

Zur Spendenübergabe gesellte sich neben Anja Wordel und Dr. Barbara Ohder auch die pflegerische Leitung der ersten Covid-19-Station im EK Unna, Angela Koke (v.l.). Die tolle Spende kommt in Corona-Zeiten im Hospiz noch einmal mehr besonders gut an: Leiterin Marion Eichhorn und Mitarbeiterin Katrin Doert-Brinkmann gaben den Dank der Gäste und deren nahen Angehörigen im gut ausgelasteten Haus herzlich an das Kollegen-Team des EK weiter.