Angela Zepke
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Behandlung von Darmerkrankungen am EK Unna

Der Darm ist der wichtigste Teil des Verdauungstraktes. Beim erwachsenen Menschen ist er 5,5 bis 7,5 Meter lang, seine Oberfläche beträgt etwa 32 m². Entzündungen und Infektionen sowie Krebserkrankungen zählen zu den häufigsten Darmerkrankungen.

Der Darm – unser Verdauungstrakt

Der menschliche Darm teilt sich auf in Dünndarm, Dickdarm und Mastdarm. Während der Dünndarm hauptsächlich für die Aufnahme der wichtigen Nahrungsmittelbestandteile wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette etc. zuständig ist, wird der Speisebrei im Dickdarm (Colon) durch Wasserentzug eingedickt. Der Mastdarm (Rektum) als letzter Teil des menschlichen Verdauungsapparates speichert den Stuhl bis zu seiner Ausscheidung.

Zu den Aufgaben des Darms zählen:

  • Verdauung und Nährstoffaufnahme
  • Regulierung des Wasserhaushaltes
  • Ausbildung eines Großteils der Abwehrzellen des Immunsystems
  • Produktion von Hormonen und Botenstoffen

Typische Symptome von Darmerkrankungen

Darmerkrankungen treffen viele Menschen. Sie machen sich zum Beispiel bemerkbar durch Verdauungsstörungen, übel riechenden Stuhl, Flatulenzen, Durchfall, Verstopfung oder ein Reizdarmsyndrom. Ursache kann eine schlechte Ernährung sein. Aber auch psychische Faktoren wie Stress, Leistungsdruck oder Angst können Darmprobleme hervorrufen.

Diagnostik von Darmerkrankungen

Der Darm lässt sich abtasten und abhören. Weitergehende diagnostische Möglichkeiten bietet die Untersuchung des Stuhlgangs, eine Gewebeprobenentnahme und eine Blutuntersuchung. Das EK Unna nutzt zudem die

  • Ultraschalluntersuchung (Sonografie)
  • Kontrastmitteluntersuchung
  • Darmspiegelung (Koloskopie)
  • Computertomografie (CT)
  • Magnetresonanztomografie (MRT)

Zusätzlich ist es möglich, durch eine zu schluckende Endokapsel mit einer Minikamera sowohl den Dünndarm als auch den Dickdarm unserer Patienten zu untersuchen.

Darmkrebs – kolorektale Karzinome

In Deutschland erkranken jährlich ca. 50.000 bis 60.000 Menschen an Darmkrebs, der damit die zweithäufigste Krebserkrankung darstellt. Diese so genannten kolorektalen Karzinome entstehen sehr häufig aus zunächst gutartigen Darmpolypen. Menschen über 50 Jahre zählen zu den am häufigsten betroffenen Personen. Je früher die Darmerkrankung entdeckt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Darmkrebs-Therapie am EK Unna

In der chirurgischen Therapie eines kolorektalen Karzinoms wird die Entfernung des betroffenen Teils des Darmes vorgenommen. Die Chirurgen am EK Unna wenden dabei moderne standardisierte Verfahren an. In den meisten Fällen können sie minimal-invasiv operieren. Das heißt, dass die operativen Eingriffe ohne größere Schnitte durchgeführt werden.