Geriatrie

Diagnostik & Therapie

Sekretariat: Stephanie Schmidt
E-Mail:

Telefon: 02303 106-336
Fax: 02303 106-134

Diagnostik und Therapie

Voraussetzung für eine Behandlung in der Geriatrie ist immer ein akutes Krankheitsgeschehenwie zum Beispiel:

  • Behandlung chronischer Herz- u. Lungenerkrankungen bei akuter Verschlechterung
  • akute Behandlung von Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen)
  • akute Entzündungen (Infekte)
  • Schlaganfall
  • Erkrankungen der Knochen und Gelenke
  • frische Brüche mit und ohne Operation
  • akute Entzündung bei Rheumaerkrankungen
  • akute Schmerzen bei Osteoporose

Spezielle geriatrische Syndrome

  • Gangstörung mit erhöhtem Sturzrisiko
  • Verwirrtheit (Delir)
  • Hirnleistungsstörungen (Demenz-Syndrome)
  • Inkontinenz (Blase, Mastdarm)
  • Mangelernährung
  • Schluckstörungen
  • chronische Schmerzen
  • affektive Störungen (Depressionen)
  • Schlafstörungen
  • Multimedikation (Polypharmazie)

Komplexe Erkrankungen erfordern ein multiprofessionelles Team.

In unserem therapeutischen Team arbeiten verschiedene in der Geriatrie qualifizierte Berufsgruppen zusammen:

  • Fachärzte: Innere Medizin, Allgemein Medizin, Neurologie
  • Krankenpflege: Die aktivierende, rehabilitative Pflege ist die Basis der Gesamttherapie. Die vorhandenen Fähigkeiten des Patienten werden durch Anleitung zur Selbstversorgung aktiviert und gefördert – mit dem Ziel, die Aktivitäten des täglichen Lebens wieder möglichst eigenständig durchführen zu können.
  • Physiotherapie & Ergotherapie: Sie dienen dem Ausgleich körperlicher Funktionseinschränkungen. Motorische Fähigkeiten und die Mobilität werden gesichert und gefördert.
  • Logopädie: Schwerpunkte sind die Therapie von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen, wie sie in unterschiedlicher Ausprägung zum Beispiel nach einem Schlaganfall aber auch bei Hirnabbauerkrankungen wie zum Beispiel Parkinson auftreten können.
  • Fieberendoskopische Schluckdiagnostik (FEES): Diese Untersuchung wird von den Logopäden und Ärzten gemeinschaftlich durchgeführt. Hierdurch wird die schwere einer Schluckstörung und ein individueller Therapie- u. Kostplan erstellt.
  • Sozialdienst: Das Team des Sozialdienstes erstellt gemeinsam mit dem Patienten eine Übersicht und Aufstellung über seine Lebenssituation. Lebt der Patient alleine? Versorgt er sich selbst? Gibt es Angehörige? Besteht schon ein Pflegegrad? Wie sieht die wohnliche Situation aus? Diese und andere Fragen werden geklärt und die Entwicklung des Patienten kontinuierlich begleitet, um die Zeit nach der nach der Entlassung im EK Unna so gut wie möglich vorzubereiten.
  • Psychologen
  • Entspannungs- und Musiktherapie, Beckenbodentraining, tiergestützte Therapie
  • täglich wechselndes tagesstrukutrierendes Programm
  • Seelsorge-Team

In unserer „Stube“ - Gemeinschaftsraum als zentraler Treffpunkt - bieten wir an:

  • gemeinsame Mahlzeiten
  • tagesstrukturierendes Rahmenprogramm, z. B. gemeinsames Singen, Rätselraten, Ballspiele, Zeitung lesen
  • tiergestützte Humanpflege