Innere Medizin

Gastroenterologie und Hepatologie

Sekretariat: Ursula Hetkamp
E-Mail:

Telefon: 02303 106-291
Fax: 02303 106-132

Gastroenterologie und Hepatologie

Schwerpunkt der Abteilung ist die Behandlung von Magen-, Darm- und Lebererkrankungen, von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sowie der Speiseröhre. Insbesondere werden sämtliche endoskopische Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes durchgeführt. Eine Spezialität ist der Einsatz der so genannten Endosonographie, bei der mittels eines Endoskops Ultraschallaufnahmen im Inneren des Körpers angefertigt werden. Hierbei können in demselben Arbeitsschritt Gewebeproben entnommen werden. Bei tumorbedingten Verengungen implantieren unsere Ärzte Gallengangs- und Speiseröhrenprothesen, wozu die neuesten therapeutischen und dignostischen Methoden der Endoskopie zum Einsatz kommen. Bei der Behandlung von Tumorpatienten werden ausschließlich Diagnostik- und Therapieprinzipien angewandt, deren Nutzen für den Patienten wissenschaftlich gesichert sind. Die Patienten werden sowohl stationär als auch ambulant versorgt.

Unser Team in der Gastroenterologie:

  • Dr. Frank Reinhardt (Leitender Oberarzt)
  • Dr. Tim Bläsing (Oberarzt)
  • Vasuki Thavarajasingam

Sekretariat:
Ursula Hetkamp
T 02303 106-291
F 02303 106-132
E-Mail hetkamp(at)ek-unna.de
Sprechstunden: nach Vereinbarung

Sprechstunden

  • „Lebersprechstunde“
  • „Refluxsprechstunde“ 
    • montags bis donnerstags ab 14:00 Uhr nach Terminvereinbarung (T 02303 106-291)

Endoskopie

Einen wichtigen Bereich nimmt die diagnostische Endoskopie des Verdauungstraktes mit Magen- bzw. Darmspiegelungen, endoskopisch-operative Eingriffe, Entfernung von Wucherungen aus dem Magen-Darm-Bereich, Stillung von Blutungen und Verödung von Krampfadern in der Speiseröhre sowie die endoskopische Diagnostik und Eingriffe am Gallen- und Bauchspeicheldrüsengangsystem ein. Um hier optimale Ergebnissse zu erzielen, kommen neueste Techniken zum Einsatz. Hierzu gehören:

  • Moderne Übertragungstechniken wie HDTV und NBI. Sie machen früheste Krebsvorstufen sichtbar und setzen neue Standards in der Bildqualität
  • hochauflösende Vergrößerungstechniken (Zoom- bzw. Magnifikationstechnik, z. B. beim Barrett-Ösophagus)
  • endoskopische Färbetechniken zur Tumorerkennung (Chromoendoskopie)
  • endoskopische Fremdkörperentfernungen, Biopsien, Polypenabtragung, Mukosektomie

Wie breit das Spektrum ist, zeigen die einzelnen Untersuchungsmethoden:

  • Magenspiegelung (diagnostische und therapeutische Ösophagogastroduodenoskopie, unter anderem zur Varizenbehandlung, Tumortherapie z. B. durch Stent oder Achalasiebehandlung)
  • Anlage von Magen oder Dünndarmsonden (PEG oder PEJ), Gastropexie
  • Darmspiegelung (Ileokoloskopie)
  • Enddarmspiegelung (Rekto-Sigmoideoskopie)
  • Untersuchung des Analkanals und des unteren Rectums bei proktologischen Erkrankungen (Proktoskopie)
  • Darstellung und Therapie von Galleabflusshindernissen bzw. von Veränderungen an den Bauchspeicheldrüsengängen (ERC, ERP bzw. ERCP zur Entfernung von Steinen, Einlage von Plastik- bzw. Metallstents in die Gallengänge bzw. den Bauchspeicheldrüsengang)
  • Ballonenteroskopie zur Dünndarmdiagnostik
  • Perkutane Darstellung der Gallenwege (PTCD) von außen bei Patienten, bei denen ein endokopischer Zugang zum Gallengangssystem nicht möglich ist
  • Spiegelung der Bauchhöhle (Minilaparoskopie, ggf. mit Biopsie)
  • Videokapselendoskopie des Dünn- und Dickdarms
  • Ultraschalluntersuchung mit einer Sonde (Endosonographie) bzw. Punktionen mit endosonographischer Sicht
    • oberer und unterer Gastrointestinaltrakt
    • transanal/ -rektal
    • Schmerztherapie (Plexusblockade)
    • Feinnadelpunktion (Gewebsprobe, Zystendrainage etc.)
    • ggf. Minisondentechnik (intraductal)
  • Ultraschalluntersuchung (Sonographie) von Schilddrüse, Bauch, Lymphknoten, Hals, Lunge, Brustwand, Bauch- und Beingefäße
  • Ultraschallunterstützte Punktionen
    • z. B. Pleuraerguss, Aszites, Zysten, Abszess, Leber, Lymphknoten, Tumoren etc.)
    • Harnblasenkatheter (DK, SPDK)
    • Abszessdrainage etc.
    • Äthanolinjektion
  • Sternal-/ Beckenkammbiopsie ("Knochenstanze")
  • Tumortherapie mit Stent, Drainage und durch ablative Behandlung

Gastrointestinale Funktionsdiagnostik (Gastrointestinales Funktionslabor)

  • Oesophagomanometrie
  • Analsphinkterdruckmessung
  • ph-Metrie
  • H2-Atemteste
  • Kolontransitzeitmessung*
  • MDP*
  • Kolon-KE*

* = Kooperation mit Radiologischer Praxis

Ernährungsberatung

Viele Erkrankungen lassen sich durch eine gesunde Ernährung verhindern bzw. lindern. Hierzu gehört nicht nur der Diabetes. Auch Fettstoffwechselstörungen, Leber- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Übergewicht oder ein Enzymmangel wie die Lactoseointoleranz lassen sich durch die Nahrung, die wir täglich aufnehmen, positiv beeinflussen. Darüber hinaus beraten wir unsere Patienten zur Ernährung bei postoperativen Problemen (z. B. Dumping-Syndrom) sowie bei Nahrungsunverträglichkeiten. Bei übergewichtigen Patienten besteht eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Adipositaszentrum in unserem Haus.
Die Schulungen finden in verschiedenen Formen statt: Zum einen als Einzelberatungen, zum anderen als Gruppentermine. Auch Angehörige können das Angebot gern in Anspruch nehmen. Ein enger Austausch besteht zudem mit den Selbsthilfegruppen vor Ort. Informieren Sie sich in unserer Ernährungsberatung, wie Sie sich gesund verhalten können. Sie erreichen die Ernährungsberatung telefonisch unter 02303 106-178.