Weiterbildung in der Klinik für Innere Medizin

Das EK Unna bietet ein Ausbildungscurriculum, welches Teile der Weiterbildungsordnung umfasst. Die in der Weiterbildungsordnung im Gebiet Innere Medizin Gastroenterologie geforderte stationäre Basisweiterbildung von drei Jahren kann im vollen Umfang absolviert werden. Die in der Weiterbildungsordnung geforderte internistische Intensivmedizin wird angeboten.

Die Stelle eignet sich zum Erwerben des Wissens und der praktischen Fähigkeiten für die umfassende Beurteilung und Behandlung von internistischen Patienten. Es bietet die Grundlage für das Bestehen der Facharztprüfung für Innere Medizin und Gastroenterologie.

Stellenplan

  • 1 Chefarzt
  • 5 Oberärzte
  • 12 Ärzte (Fachärzte und Weiterbildungsassistenten)

Um eine gezielte Wissensvermittlung zu erreichen, wird auf ein ausgewogenes Zahlenverhältnis von weiterzubildenden Ärzten und erfahrenen Kollegen geachtet.

Ausbildungsbeauftragter Oberarzt

Der ausbildungsbeauftragte Oberarzt koordiniert und steuert die Ausbildung in der Klinik. Er wird durch den Chefarzt eingesetzt. Der ausbildungsbeauftragte Oberarzt ist für die Mitarbeiter der erste Ansprechpartner.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Von besonderer Bedeutung ist für unser Team die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unsere Team- und Arbeitsstrukturen sind seit Jahren darauf ausgerichtet. Daher bietet unsere Klinik besonders familienfreundliche und flexible Arbeitszeiten, dies gilt insbesondere auch für die Beteiligung an Nacht- und Wochenenddiensten.

Weiterbildungsgespräche

Ausbildungsgespräche werden jährlich durch den ausbildungsbeauftragten Facharzt – gemäß den Vorgaben der Weiterbildungsordnung – geführt. Hierbei werden folgende Aspekte thematisiert:

  • Persönliche Lernziele basierend auf dem aktuellem Ausbildungsstand
  • Dokumentation der Inhalte der Weiterbildung im Weiterbildungslogbuch
  • Festlegung weiterer Ziele nach Vorbildung, Fähigkeiten, Neigungen und Möglichkeiten des  Mitarbeiters
  • Erwartungen des ausbildungsbeauftragten Facharztes an den Mitarbeiter

Die Ziele und der bisherige Erreichungsgrad werden durch den Mitarbeiter und den ausbildungsbeauftragten Facharzt festgelegt und protokolliert. Eine Überprüfung und Neuformulierung wird jährlich vorgenommen. Damit sollen im Sinne des Weiterbildungsassistenten unnötige Verzögerungen auf dem Weg zur Erlangung des Facharztes vermieden werden.

Weiterbildungsinhalte

Einführungstage für neue Ärzte

Mit dem Ziel einer idealen Vorbereitung auf den Klinikalltag sowie eines reibungslosen Einstiegs in das Unternehmen, werden alle neu eingestellten Ärzte des EK Unna auf folgende theoretische und praktische Inhalte vorbereitet:

  • Unternehmensvorstellung und Karrierechancen
  • das deutsche Gesundheitswesen/Sozialgesetzgebung
  • EDV-Grundlagen und der klinische Arbeitsplatz
  • professionelle Arzt-Patienten-Kommunikation
  • interkulturelle Kompetenzen mit Patienten und im Kollegenteam
  • DRG-Regelwerk und Codierung
  • Qualitätsmanagement

Einführung in die Arbeitsstätte

Am Tag des Arbeitsbeginns findet eine Einführung für alle Berufsgruppen der Klinik statt. Innerhalb der ersten Woche wird erwartet, dass die neu eingetretenen Ärzte sich bei allen Ärzten den Stationen und in den Sekretariaten vorstellen. Die Assistenzärzte werden mit den Dienstanweisungen, Ordnungen, Standards, etc., die im Qualitätsmanagement der Klinik im Intranet hinterlegt sind, vertraut gemacht. Der Weiterbildungsverantwortliche stellt Ihnen das vorliegende Weiterbildungskonzept zusammenfassend vor und informiert sie über die regelmäßigen Weiterbildungsveranstaltungen. Jedem neu eingetretenen Assistenzarzt steht während der ersten Woche und bei Bedarf auch länger ein Kollege als Mentor zur Verfügung. In der Regel ist dies ein Kollege, der auf derselben Station arbeitet.

Betreuung durch die Mentoren

Jedem neu eintretenden Assistenten steht ein Kollege als Mentor zur Verfügung. Dies gilt insbesondere für technische und organisatorische Belange. Als fachlicher Mentor ist der Weiterbildungsverantwortliche bzw. sein Stellvertreter zuständig.

Weiterbildungsveranstaltungen

  • Täglich Fallbesprechungen u. Radiologiebesprechung
  • Tumorboard
  • Fallbesprechung Diabetes Typ I und II
  • Hämatoonkologische Fallbesprechung
  • 1-mal jährlich Reanimationskurs
  • Teilnahme Weiterbildung Kursus Sonographie

Unabhängig von den hausinternen Fortbildungen werden Assistenzärzte für mindestens 5 Arbeitstage freigestellt, um an externen fachbezogenen Weiter- und Fortbildungskursen teilnehmen zu können.

Lernunterstützende Maßnahmen

  • Internetzugang für alle Assistenten an ihrem Arbeitsplatz
  • Intranetzugang für Labor, Röntgen- und Pathologieresultate
  • Bibliothek mit abonnierten Zeitschriften und den aktuellsten Auflagen der wichtigsten Handbücher
  • nicht vorhandene Publikationen können via Chefärztesekretariat bestellt werden
  • ausgebauter und aktualisierter Merkblattordner mit Behandlungsstandards, Dienstanweisungen, etc. im Intranet der Klinik

Rotation (Facharztausbildung)

Die Weiterbildungsmodule stellen einen zeitlich und inhaltlich strukturierten Ausbildungsablauf dar, der einer zielgerichteten und effizienten Ausbildung Rechnung trägt. Aufgrund der organisatorischen Besonderheiten eines Klinikbetriebes besteht kein absoluter Anspruch der Mitarbeiter auf eine bestimmte Reihenfolge oder den nahtlosen Übergang von einer Station in die nächste. Gleichwohl besteht das Ziel des Ausbildungscurriculums in der weitgehenden Einhaltung der vorgegebenen Struktur. Jeder Mitarbeiter soll – je nach Ausbildungsstand – jede Rotationstation durchlaufen.

„Quereinsteiger“ mit internistischer Vorerfahrung werden von dem ausbildungsverantwortlichen Facharzt dem Ausbildungsniveau entsprechend Weiterbildungsmodulen zugewiesen.

Einarbeitung in die stationäre Routine, d.h.

  • Patientenaufnahme
  • Anamnese
  • spezielle körperliche Untersuchung
  • Erhebung und Berücksichtigung von klinischen Symptomen
  • Festlegung des diagnostischen Programms
  • Beurteilung der Prognose und des Behandlungsziels
  • Indikation zur Laboruntersuchung
  • Betreuung im klinischen Verlauf
  • interdisziplinäre Indikationsstellung zur weiterführenden Diagnostik einschließlich
  • Differentialindikation und Interpretation radiologischer Befunde im Zusammenhang mit gebietsbezogenen Fragestellungen
  • Anleitung zur Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • medikamentöse Betreuung
  • Patientenentlassung incl. Arztbrief
  • Aufklärung und Befunddokumentation
  • Grundlagen EKG-Diagnostik
  • Grundlagen der Sonographie
  • Erlernen und Durchführung von Aszitespunktion
  • Teilnahme an Bereitschaftsdiensten nach kurzer Einarbeitungszeit (Notfallmanagement)
  • Entwicklung des Diagnostik- und Behandlungsplans
  • Erstellung Infusionsplan für enterale und parenterale Ernährung
  • Erkennen und Behandlung von chemotherapiebedingten Nebenwirkungen
  • selbstständige Durchführung von Transfusions- und Blutersatztherapien
  • Erlernen und Durchführung von Punktionsverfahren (Pleurapunktion, Aszitespunktion)
  • allgemeine und tumorspezifische Schmerztherapie
  • selbstständige Aufklärung und Führung onkologischer Patienten einschließlich der Angehörigen bezüglich Therapie, therapiebedingter Nebenwirkungen, psychologischen und psychosozialen Konsequenzen
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • medizinische, psychologische und psychosoziale Führung von Patienten in der Finalphase
  • Vorstellen der Patienten in den gemeinsamen Tumorkonferenzen
  • selbstständige Durchführung der Infusionstherapie und Transfusionen
  • selbstständige Interpretation der EKG-Diagnostik
  • selbstständige Durchführung von Sonographie
  • Erlernen der endoskopischen Techniken

Rotationslogbuch

Traditionell ist das EK Unna stark praxisorientiert ausgerichtet. Unsere Mitarbeiter werden frühzeitig in die praktische Arbeit eingebunden.

Rotation Maßnahme (angestrebte Mindestanzahl)

  • Elektrokardiogramm
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich der Gewinnung von
  • Untersuchungsmaterial
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie,enterale und parenterale Ernährung
  • selbstständige Durchführung von Punktionen der Bauchhöhle
  • selbständige Dokumentation und Führung von Krankengeschichten
  • Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich
  • Urogenitalorgane
  • Ultraschalluntersuchung der Pleura
  • Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse
  • Doppler-Sonographien der Extremitäten versorgenden und der extrakraniellen
  • hirnversorgenden Gefäße
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie,enterale und parenterale Ernährung
  • Endoskopietechniken (ÖGD, Koloskopie, Proktoskopie, ERCP, Endosonographie, Laparaskopie) und entsprechender Interventionen
  • Echokardiographie
  • Langzeit -EKG, Langzeit-RR
  • Spirometrie
  • Ergometrie

Weiterbildungscurriculum Facharzt/-ärztin für Gastroenterologie

Weiterbildungsziel

Ziel der Weiterbildung im Fachgebiet Innere Medizin und Gastroenterologie ist die Erlangung der Facharztkompetenz nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit und Weiterbildungsinhalte.

Weiterbildungszeit

Die Weiterbildungszeit zum Facharzt / Fachärztin Gastroenterologie  umfasst 72 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte:

  • 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin, davon bis zu 36 Monate in dem Gebiet der Gastroenterologie

Basisweiterbildung

  • Erkennung und konservative Behandlung der Gefäßkrankheiten einschließlich Arterien, Kapillaren, Venen und Lymphgefäße und deren Rehabilitation
  • Vorbeugung, Erkennung, Beratung und Behandlung bei auftretenden Gesundheitsstörungen und Erkrankungen der inneren Organe
  • Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Stoffwechselleiden einschließlich des metabolischen Syndroms und anderer Diabetes-assoziierter Erkrankungen
  • Erkennung und Behandlung der Krankheiten der Verdauungsorgane einschließlich deren Infektion, z. B. Virushepatitis, bakterielle Infektionen des Intestinaltraktes
  • Erkennung und Behandlung maligner und nicht maligner Erkrankungen des Blutes, der blutbildenden Organe und des lymphatischen Systems
  • Erkennung und Behandlung von soliden Tumoren
  • Erkennung sowie konservative Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs, der herznahen Gefäße, des Perikards
  • Erkennung und konservative Behandlung der akuten und chronischen Nieren und renalen Hochdruckerkrankungen sowie deren Folgeerkrankungen
  • Erkennung und Behandlung der Erkrankungen der Lunge, der Atemwege, des Mediastinums, der Pleura einschließlich schlafbezogener Atemstörungen sowie der extrapulmonalen Manifestation pulmonaler Erkrankungen
  • Erkennung und konservative Behandlung der rheumatischen Erkrankungen einschließlich der entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen wie Kollagenosen, der Vaskulitiden, der entzündlichen Muskelerkrankungen und Osteopathien
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit insbesondere bei multimorbiden Patienten mit inneren Erkrankungen
  • interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Maßnahmen
  • gebietsbezogene Infektionskrankheiten einschließlich der Tuberkulose
  • gebietsbezogene Ernährungsberatung und Diätetik einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung
  • Symptomatologie und funktionelle Bedeutung von Altersveränderungen sowie Erkrankungen und Behinderungen des höheren Lebensalters und deren Therapie
  • geriatrisch diagnostische Verfahren zur Erfassung organbezogener und übergreifender motorischer, emotioneller und kognitiver Funktionseinschränkungen
  • Behandlung schwerstkranker und sterbender Patienten einschließlich palliativmedizinischer Maßnahmen
  • intensivmedizinische Basisversorgung

Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:

  • Durchführung und Dokumentation von Diabetikerbehandlungen einschließlich strukturierter Schulungen
  • Elektrokardiogramm
  • Ergometrie
  • Langzeit-EKG
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Echokardiographien sowie Doppler-/Duplex-Untersuchungen des Herzens und der herznahen Gefäße
  • spirometrische Untersuchungen der Lungenfunktion
  • Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschließlich Urogenitalorgane
  • Ultraschalluntersuchungen der Schilddrüse
  • Doppler-Sonographien der Extremitäten versorgenden und der extrakraniellen Hirn versorgenden Gefäße
  • Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
  • Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung
  • Proktoskopie
  • Mitwirkung bei Bronchoskopien einschließlich broncho-alveolärer Lavage
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopien einschließlich interventioneller Notfall-Maßnahmen und perkutaner endoskopischer Gastrostomie (PEG)
  • untere Intestinoskopien einschließlich endoskopischer Blutstillung, davon Proktoskopien
  • Therapie vital bedrohlicher Zustände, Aufrechterhaltung und Wiederherstellung bedrohter Vitalfunktionen mit den Methoden der Notfall- und Intensivmedizin einschließlich Intubation, Beatmungsbehandlung sowie Entwöhnung von der Beatmung einschließlich nichtinvasiver Beatmungstechniken, hämodynamisches Monitoring, Schockbehandlung, Schaffung zentraler Zugänge, Defibrillation,
  • Schrittmacherbehandlung
  • selbstständige Durchführung von Punktionen, z. B. an Blase, Pleura, Bauchhöhle, Liquorraum, Leber, Knochenmark einschließlich Knochenstanzen

Facharzt / Fachärztin Gastroenterologie

  • Inhalte der Basisweiterbildung
  • ärztliche Gesprächsführung einschließlich der Beratung von Angehörigen, der Aufklärung und der Befunddokumentation
  • Grundlage der Pharmakotherapie einschließlich der Wechselwirkungen der Arzneimittel und des Arzneimittel-missbrauchs
  • allgemeine und tumorspezifische Schmerztherapie nach WHO- Richtlinien
  • interdisziplinäre Indikationsstellung zur weiterführenden Diagnostik einschließlich der Differentialindikation und Interpretation radiologischer Befunde im Zusammenhang mit gebietsbezogenen Fragestellungen
  • Erkennung und Behandlung von nichtinfektiösen, infektiösen, toxischen und neoplastischen sowie von allergischen, immunologischen, metabolischen, ernährungsabhängigen und degenerativen Erkrankungen auch unter Berücksichtigung dieser Erkrankungen im höheren Lebensalter
  • Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie
  • Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
  • psychogenen Symptomen, somatopsychischen Reaktionen und psychosozialen Zusammenhängen
  • gebietsbezogene Arzneimitteltherapie
  • Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung
  • Bewertung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, der Arbeitsfähigkeit, der Berufs- und Erwerbsfähigkeit sowie der Pflegebedürftigkeit
  • Erkennung und Behandlung der Krankheiten der Verdauungsorgane einschließlich Leber und Pankreas sowie der facharztbezogenen Infektionskrankheiten, z. B. Virushepatitis, bakterielle Infektionen des Intestinaltraktes
  • Endoskopie einschließlich interventioneller Verfahren
  • Ernährungsberatung und Diätetik bei Erkrankungen der Verdauungsorgane einschließlich enteraler und parenteraler Ernährung
  • gebietsbezogene medikamentöse Tumortherapie als integraler Bestandteil des Schwerpunkts
  • Indikationsstellung, Durchführung und Überwachung der zytostatischen, immunmodulatorischen, antihormonellen sowie supportiven Therapie bei soliden Tumorerkrankungen des Schwerpunkts einschließlich der Beherrschung auftretender Komplikationen
  • Mitwirkung bei interdisziplinären interventionellen Verfahren, z. B. radiologische und kombiniert radiologisch-endoskopische Verfahren wie transjuguläre Leberpunktion, transjugulärer portosystemischer Shunt (TIPSS), perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) und Drainage (PTD), PTD im Rendezvouz-Verfahren mit ERCP und bei endosonographischen Untersuchungen des Verdauungstraktes
  • interdisziplinäre Indikationsstellung zu chirurgischen, strahlentherapeutischen und nuklearmedizinischen Behandlungsverfahren
  • Erkennung proktologischer Erkrankungen und der Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung

D​efinierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren

  • Duplex-Sonographien der abdominellen und retroperitonealen Gefäße
  • Ösophago-Gastro-Duodenoskopie einschließlich interventioneller Maßnahmen, z. B. Blutstillung, Varizensklerosierung, perkutane-endoskopische Gastrostomie, Mukosaresektion
  • endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie einschließlich Papillotomie, Steinextraktionen und Endoprothesenimplantation sowie radiologischer Interpretation
  • Intestinoskopie
  • Koloskopie einschließlich koloskopischer Polypektomie
  • Prokto-/Rekto-/Sigmoidoskopie einschließlich therapeutischer Eingriffe
  • interventionelle Maßnahmen im oberen und unteren Verdauungstrakt einschließlich endoskopische Blutstillung, Varizentherapie, Thermo- und Laserkoagulation, Stent- und Endoprothesenimplantation, Polypektomie
  • Mitwirkung bei Laparoskopien einschließlich Minilaparoskopien
  • Leberpunktionen
  • sonographisch gesteuerte interventionelle Verfahren an gastrointestinalen Organen
  • manometrische Untersuchungen des oberen und unteren Verdauungstraktes
  • Funktionsprüfungen, z. B. Langzeit-pH-Metrie des Ösophagus, H2-Atemteste,
  • C13-Atemteste
  • mikroskopischer Nachweis von Protozoen (Lamblien,Amöben) oder Würmern/Wurmeiern im Stuhl oder Duodenalsaft
  • abgeschlossene und dokumentierte zytostatische Therapien