Sekretariat: Silke Kammering
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Leitlinien

Leitlinien geben Empfehlungen, wie eine Erkrankung festgestellt und behandelt werden sollte. Sie richten sich vor allem an Ärztinnen und Ärzte, aber auch an Pflegekräfte und andere Fachleute im Gesundheitswesen.

Leitlinien Schmerztherapie allgemein:

http://www.awmf.org/leitlinien/leitlinien-suche.html

Leitlinien Schmerztherapie speziell:
S3-Leitlinie: Epidurale Rückenmarkstimulation, SCS, zur Therapie chronischer Schmerzen
S3-Leitlinie: LONTS  (medikamentöse Schmerztherapie)
S3-Leitlinie: Kreuzschmerzen
S1-Leitlinie: Schmerzsyndrom (CRPS, komplexe regionale, Diagnostik und Therapie)
S1-Leitlinie: Chronischer Schmerz

Aktuelle Schmerzthemen und -felder
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V http://dgss.org

Definition und Hintergrund

Leitlinien (guidelines) sind systematisch entwickelte Aussagen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung von Ärzten, anderen im Gesundheitssystem tätigen Personen und Patienten. Das Ziel ist eine angemessene gesundheitsbezogene Versorgung in spezifischen klinischen Situationen.
Durch Leitlinien soll die Transparenz medizinischer Entscheidungen gefördert werden. Sie werden entwickelt, indem zu speziellen Versorgungsproblemen Wissen aus unterschiedlichen Quellen zusammengetragen und gewertet wird. Zudem ist eine Berücksichtigung und Diskussion gegensätzlicher Standpunkte und besonderer situativer Erfordernisse wichtiger Bestandteil der Leitlinienentwicklung.
Leitlinien entbinden den Arzt nicht von der Überprüfung der individuellen Anwendbarkeit im konkreten Fall, sie dienen lediglich als Entscheidungshilfen und sind rechtlich nicht verbindlich. Dies unterscheidet sie von Richtlinien.

Leitlinien in Deutschland

In Deutschland hat sich die Arbeitsgemeinschaft für medizinische Fachgesellschaften (AWMF) als Forum für Leitlinien etabliert. Sie nahm 1992 mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung der klinischen Forschung und Praxis ihre Leitlinienarbeit auf. AWMF Leitlinien sind im Internet zugänglich und werden in drei Entwicklungsstufen kategorisiert (Definition der AWMF):
Lediglich Stufe 3 und S2e-Leitlinien sind als evidenzbasiert zu bezeichnen. Für evidenzbasierte Leitlinien ist ein systematisches und transparentes Vorgehen bei allen Schritten der Entwicklung entscheidend.