Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Operative und konservative Versorgung von Akut- und Schwerverletzten

Sekretariat: Nicole Steinsiepe-Dohle
E-Mail:

Telefon: 02303 106-287
Fax: 02303 106-135

24 Stunden für Sie da

Allgemeines

Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon ist der Unfall passiert - ob im Straßenverkehr, bei der Arbeit beim Sport oder in der Schule. Unfallverletzungen  jeder Art werden in der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie behandelt. Unser Team entscheidet, ob eine operative oder konservative Behandlung die beste Lösung ist.

Diagnostik

Im Rahmen einer leichten bis lebensbedrohlichen Verletzung kommen standardisiert unterschiedlichste Untersuchungen und Untersuchungsmethoden zur Anwendung.

Hierzu zählt nicht nur die körperliche Untersuchnung durch den Arzt sondern auch apparative Untersuchungsmethoden wie z.B. Ultraschall, Röntgen, CT- und MRT.

Ultraschall, Röntgen und die Computertomographie (CT) können jeden Tag und rund um die Uhr durchgeführt werden.

Behandlungsablauf, Therapie

Bei der Behandlung von Knochenbrüchen greift das Team um Chefarzt Dr. med. agen Zeller auf modernste Materialien und Techniken zurück: Winkelstabile Platten- sowie neuartige Nagelsysteme gewährleisten auch bei schwierigsten Brüchen an Armen und Beinen – selbst in unmittelbarer Nähe von Gelenken – optimale Behandlungsmöglichkeiten und -erfolge.

Bei sämtlichen operativen Bruchversorgungen kommen alle modernen Osteosyntheseverfahren (Zusammenführen von Knochen- und Bruchstücken) der allgemeinen und speziellen Unfallchirurgie zur Anwendung. Gelenk- und Knocheninfektionen werden unter modernsten Gesichtspunkten behandelt.

Weitere Informationen

Eine Osteosynthese (griechisch: ostéon „Knochen“; synthesis „Zusammensetzung“) bezeichnet die operative Verbindung von Knochen oder Knochenfragmenten. Ziel ist, das Knochen und Fragmente stabil und tragfähig zusammenwachsen. Sie erfolgt in der Regel nach Brüchen, welche derart verschoben sind und mit Wahrscheinlichkeit nicht oder in einer ungünstigen Position zusammenwachsen würden. 
Das Ziel jeder Osteosynthese ist die operative, stabile Fixierung der zueinander gehörigen Knochenstücke, welche vom Operateur eingerichtet und zum Beispiel durch Draht, Platten oder Schrauben zusammengehalten werden. Dieses Vorgehen dient der sicheren Knochenheilung und bedingt die frühestmögliche Beweglichkeit und Belastbarkeit des verletzten Knochens oder des verletzten Gelenkes. Es kann somit in der Regel auf eine weitergehende Schienentherapie (z.B. Gips) verzichtet werden. 
In der Operation achtet der Unfallchirurg darauf, dass der rekonstruierte Knochen und oder das Gelenk in einer korrekten Stellung verbunden wird, um Fehlstellungen, Verkürzungen und Rotationsfehler zu vermeiden. 
In der Operation wird von Fall zu Fall entschieden, ob es sich um eine absolute oder relative Stabilität der Osteosynthese handelt. Dies bedingt durch die Bruchbeschaffenheit, durch das Patientenalter und das Patientengewicht aber auch durch die vorhandene Tragfestigkeit des Knochens. 
Im Fall von relativer Stabilität der Osteosynthese sorgt im Anschluss gezielte Krankengymnastik für mehr Festigung.

Die in der Operation eingebrachten Materialen sind zum größten Teil aus Titan und sehr gut verträglich. Stellenweise ist es nötig, chirurgischen Stahl einzusetzen, um eine höhere Festigkeit zu erreichen.

Alle Materialien sind nach dem derzeitigen Stand kernspintomographie-(MRT)-fähig.

Möglichkeiten der Osteosynthese:
Draht-Osteosynthese 
Schraubenosteosynthese 
Plattenosteosynthese
Fixateur externe (äußere Überbrückung eines Bruches oder verletzten Gelenkes) 
Fixateur interne (innere Überbrückung eines Bruches oder verletzten Gelenkes)
Marknagel-Osteosynthese 
Verbundosteosynthese 
Winkelstabile Osteosynthese